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Wir fahren mit dem Car und besuchen am Vormittag das Museum Paul Klee, mit dem Schwerpunkt auf den
Architekten Renzo Piano
Renzo
Piano, ein 1937 geborener italienischer
Architekt, der weltweit in grosse Bauprojekte
involviert war.Die für uns am bekanntesten sind:
Beyeler
Foundation, Centre Pompidou, Shard
London Bridge, das das höchste Hochhaus in Westeuropa sein wird. Der Shard London Bridge (vormals London
Bridge Tower, auch Shard of Glass) ist ein in London geplanter Wolkenkratzer, der bei
seiner Fertigstellung nach jetzigem Stand mit 310 Metern nach dem Moskauer Hochhaus Federation das zweithöchste Gebäude Europas sein wird. Der
Baubeginn soll 2008 erfolgen, die Fertigstellung 2011.
In Schweden
baute er das Museum für zeitgenössische Kunst in Varnamö.
Renzo Piano erhielt unzählige
internationale Preise und Ehrendoktor-Titel
Renzo Piano – Visionen und Werk eines
weltberühmten Architekten
«Der Beruf des Architekten ist eine
abenteuerliche Tätigkeit: Ein Grenzberuf in der Schwebe zwischen Kunst und
Wissenschaft, auf dem Grat zwischen Erfindung und Gedächtnis, zwischen dem Mut
zur Modernität und echter Achtung der Tradition. Der Architekt lebt
notgedrungen gefährlich. Er arbeitet mit allen Arten von Rohstoffen, womit ich
nicht allein Beton, Holz und Metall meine, sondern ebenso Geschichte und
Geografie, Mathematik und Naturwissenschaften, Anthropologie und Ökologie,
Ästhetik und Technologie, Klima und Gesellschaft. Mit all diesen Dingen muss er
sich täglich messen. Der Architekt übt die schönste Tätigkeit der Welt aus.
Denn auf diesem kleinen Planeten, auf dem bereits alles entdeckt worden ist,
ist das Entwerfen noch eines der grossen möglichen
Abenteuer.»
Renzo Piano
Anschliessend geht es in die im Oktober 2008
eröffnete „spektaktulärste Shoppingmall der Schweiz“
dem Westside,
entworfen vom weltberühmten Architekten
Daniel Libeskind
Libeskind , geboren 1946 in Polen, emigrierte als Kind in die USA. Er wollte zuerst Musiker werden, wechselte dann in die Architektur, wo er in NewYork sein Studium abschloss, sowie in Architekturgeschichte und –theorie promovierte. Er lehrt an Universitäten in der ganzen Welt.
Daniel
Libeskinds Architektur ist geprägt durch eine erzählerische Formensprache. Er verwendet Elemente, die
explizit auf außerarchitektonische Inhalte verweisen und dadurch eine andere
Bedeutung erhalten. Beispiele hierfür sind etwa der „Turm des Holocaust“
im Jüdischen Museum Berlin oder die Höhe der von ihm projektierten Freedom Towers
als Neubau des zerstörten World Trade Centers,
deren Höhe – in amerikanischen Foot gemessen – dem Jahr der Unabhängigkeitserklärung
der Vereinigten Staaten von Amerika 1776 entspricht.
Architekturzeichnungen Libeskinds sind häufig mit
verbalen Verweisen, die seine Projekte in einen anderen als den aus der
Architektur selbst ersichtlichen Sinnzusammenhang stellen, geradezu übersät.
Über Westside:
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Rund
42 Jahre hat es gedauert von den
ersten Gedanken zur Stadterweiterung in Bern-Brünnen
bis zur Eröffnung des Freizeit- und Einkaufszentrums Westside.
Ein erstes Projekt aus dem Jahre 1972 wurde ein Opfer der «Ölkrise», ein
zweites mit 6'000 Wohnungen und rund 4’000 Arbeitsplätzen lehnte das Volk 1978
an der Urne ab. Nach einer Reihe weiterer Projekte sagten die Bernerinnen und
Berner im Jahr 2000 «JA» zum ausgereiften Grossprojekt
in Bern-Brünnen.
Mit
dem Spatenstich im Herbst 2005 konkretisierte sich die grösste private Baustelle der Schweiz. Nachdem im Frühling 2006 die
Bauarbeiten zur Autobahnüberdeckung abgeschlossen wurden, legte die Neue
Brünnen AG zusammen mit Daniel Libeskind bereits am
28. April 2006 den Grundstein für das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside. Im September 2007 wurden der Rohbau und im
Februar 2008 praktisch alle Verträge mit den Mietern abgeschlossen. Im April
2008 starteten die Arbeiten am Innenausbau. Am 8. Oktober 2008 wurde das
Freizeit- und Einkaufszentrum Westside feierlich der
Öffentlichkeit übergeben.
Westside ist das erste Einkaufszentrum vergleichbarer Dimension mit Minergie-Standard. Dank ausgeklügelter Gebäudetechnik verbraucht es deutlich weniger Heizkosten als sonstige Shopping-Malls. Rund die Hälfte der Wärmeenergie wird durch eine moderne CO2-neutrale Holzschnitzelheizung gedeckt, nur 15% durch Heizöl.
Die Mall in der Berner Westside ist im Grunde eine konventionelle Shoppingmall, aber von Daniel Libeskind räumlich meisterhaft inszeniert. Das Tageslicht kommt von grossen Oberlichtern, den „Kristallen“. Sie bilden die Schwerpunkte wo vertikale Verbindungen durch Rolltreppen möglich sind. Alles wirkt schräg und dramatisch. Dazwischen sind breite Korridore gespannt, die „Flanierzonen“
Mit Westside
erhält die Unesco-Weltkulturstadt Bern neben dem
Zentrum Paul Klee von Renzo Piano im Osten ein zweites modernes Wahrzeichen,
das Konsumenten bis weit über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus anziehen
soll.
Auf unseren Ausflug begleitet uns der junge Architekt Michael Bosshard, der uns über die Architekten und ihre Bauten
„professionell“ informieren wird!
Der diesjährige Frühlingsausflug ist, wie in den letzten Jahren organisiert vom Skandinavischen Club und Skandac.
Programm und Anmeldung auf der nächsten Seite
Yvonne Helweg
Samstag, 25. April 2009
Treffpunkt: 08.00 am Carparkplatz, Sihlquai
(hinter dem
Hauptbahnhof)
Wir fahren direkt nach Bern ins Zentrum Paul Klee, wo wir
die Architektur anschauen. Auch für einen Rundgang um die Bilder anzusehen gibt
es Zeit.
SCZ und Skandac offerieren den Eintritt ins Museum und eine Erfrischung im Museums-Café.
Von dort geht es weiter ins
Westside,
wo wir uns zusammen einen Überblick verschaffen wie das Zentrum aussieht.
Zum gemeinsamen Mittagessen ist im Restaurant ChaCha reserviert. (Thailändisch mit Angeboten für jeden
Geschmack!)
Anschliessend Zeit
zur freien Verfügung zum Shoppen, Baden oder was das
Herz begehrt.
Ca 16.30
Treffpunkt zur Heimfahrt
Kosten: Der
Preis für die Carfahrt kann erst bei der
Teilnehmerzahl ausgerechnet werden. Er wird unter dem Halbtax-SBB-Ticket
(CHF 46.-) liegen, oder vergleichbar. Bezahlung im Car.
Das Mittagessen zahlt
jeder für sich – für das Shoppen tragen die
Organisatoren keine Verantwortung.....
Gäste sind sehr willkommen !(Unkostenbeitrag
Fr.15.-)
yhelweg@sunrise.ch oder
Tel 044 362 37 18 (Bitte
Clubzugehörigkeit angeben)
Auf unseren Ausflug begleitet uns der junge Architekt Michael Bosshard, der uns über die Architekten und ihre Bauten
„professionell“ informieren wird!
Wir freuen uns auf einen erlebnisreichen und vergnüglichen Ausflug!
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Yvonne