Frühlingsausflug 2009 nach Bern

 

Samstag, 25. April 2009

 

 

 

 

Dieses Jahr mit dem Thema „Spezielle Architektur“

 

Wir fahren mit dem Car und besuchen am Vormittag das Museum Paul Klee, mit dem Schwerpunkt auf den Architekten Renzo Piano

 

Renzo Piano, ein 1937 geborener italienischer Architekt, der weltweit in grosse Bauprojekte involviert war.Die für uns am bekanntesten sind:

Beyeler Foundation, Centre Pompidou, Shard London Bridge, das das höchste Hochhaus in Westeuropa sein wird. Der Shard London Bridge (vormals London Bridge Tower, auch Shard of Glass) ist ein in London geplanter Wolkenkratzer, der bei seiner Fertigstellung nach jetzigem Stand mit 310 Metern nach dem Moskauer Hochhaus Federation das zweithöchste Gebäude Europas sein wird. Der Baubeginn soll 2008 erfolgen, die Fertigstellung 2011.

In Schweden baute er das Museum für zeitgenössische Kunst in Varnamö.

Renzo Piano erhielt unzählige internationale Preise und Ehrendoktor-Titel

 

Renzo Piano – Visionen und Werk eines weltberühmten Architekten

«Der Beruf des Architekten ist eine abenteuerliche Tätigkeit: Ein Grenzberuf in der Schwebe zwischen Kunst und Wissenschaft, auf dem Grat zwischen Erfindung und Gedächtnis, zwischen dem Mut zur Modernität und echter Achtung der Tradition. Der Architekt lebt notgedrungen gefährlich. Er arbeitet mit allen Arten von Rohstoffen, womit ich nicht allein Beton, Holz und Metall meine, sondern ebenso Geschichte und Geografie, Mathematik und Naturwissenschaften, Anthropologie und Ökologie, Ästhetik und Technologie, Klima und Gesellschaft. Mit all diesen Dingen muss er sich täglich messen. Der Architekt übt die schönste Tätigkeit der Welt aus. Denn auf diesem kleinen Planeten, auf dem bereits alles entdeckt worden ist, ist das Entwerfen noch eines der grossen möglichen Abenteuer.» Renzo Piano

 

Anschliessend geht es in die im Oktober 2008 eröffnete „spektaktulärste Shoppingmall der Schweiz“ dem Westside, entworfen vom weltberühmten Architekten Daniel Libeskind

 

Libeskind , geboren 1946 in Polen, emigrierte als Kind in die USA. Er wollte zuerst Musiker werden, wechselte dann in die Architektur, wo er in NewYork sein Studium abschloss, sowie in Architekturgeschichte und –theorie promovierte. Er lehrt an Universitäten in der ganzen Welt.

 

Daniel Libeskinds Architektur ist geprägt durch eine erzählerische Formensprache. Er verwendet Elemente, die explizit auf außerarchitektonische Inhalte verweisen und dadurch eine andere Bedeutung erhalten. Beispiele hierfür sind etwa der „Turm des Holocaust“ im Jüdischen Museum Berlin oder die Höhe der von ihm projektierten Freedom Towers als Neubau des zerstörten World Trade Centers, deren Höhe – in amerikanischen Foot gemessen – dem Jahr der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika 1776 entspricht. Architekturzeichnungen Libeskinds sind häufig mit verbalen Verweisen, die seine Projekte in einen anderen als den aus der Architektur selbst ersichtlichen Sinnzusammenhang stellen, geradezu übersät.

 

Über Westside:

 

 

 

Rund 42 Jahre hat es gedauert von den ersten Gedanken zur Stadterweiterung in Bern-Brünnen bis zur Eröffnung des Freizeit- und Einkaufszentrums Westside. Ein erstes Projekt aus dem Jahre 1972 wurde ein Opfer der «Ölkrise», ein zweites mit 6'000 Wohnungen und rund 4’000 Arbeitsplätzen lehnte das Volk 1978 an der Urne ab. Nach einer Reihe weiterer Projekte sagten die Bernerinnen und Berner im Jahr 2000 «JA» zum ausgereiften Grossprojekt in Bern-Brünnen.

Mit dem Spatenstich im Herbst 2005 konkretisierte sich die grösste private Baustelle der Schweiz. Nachdem im Frühling 2006 die Bauarbeiten zur Autobahnüberdeckung abgeschlossen wurden, legte die Neue Brünnen AG zusammen mit Daniel Libeskind bereits am 28. April 2006 den Grundstein für das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside. Im September 2007 wurden der Rohbau und im Februar 2008 praktisch alle Verträge mit den Mietern abgeschlossen. Im April 2008 starteten die Arbeiten am Innenausbau. Am 8. Oktober 2008 wurde das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

 

Westside ist das erste Einkaufszentrum vergleichbarer Dimension mit Minergie-Standard. Dank ausgeklügelter Gebäudetechnik verbraucht es deutlich weniger Heizkosten als sonstige Shopping-Malls. Rund die Hälfte der Wärmeenergie wird durch eine moderne CO2-neutrale Holzschnitzelheizung gedeckt, nur 15% durch Heizöl.

 

Die Mall in der Berner Westside ist im Grunde eine konventionelle Shoppingmall, aber von Daniel Libeskind räumlich meisterhaft inszeniert. Das Tageslicht kommt von grossen Oberlichtern, den „Kristallen“. Sie bilden die Schwerpunkte wo vertikale Verbindungen durch Rolltreppen möglich sind. Alles wirkt schräg und dramatisch. Dazwischen sind breite Korridore gespannt, die „Flanierzonen“

 

Mit Westside erhält die Unesco-Weltkulturstadt Bern neben dem Zentrum Paul Klee von Renzo Piano im Osten ein zweites modernes Wahrzeichen, das Konsumenten bis weit über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus anziehen soll.

 

Auf unseren Ausflug begleitet uns der junge Architekt Michael Bosshard, der uns über die Architekten und ihre Bauten „professionell“ informieren wird!

 

Der diesjährige Frühlingsausflug ist, wie in den letzten Jahren organisiert vom Skandinavischen Club und Skandac.

 

Programm und Anmeldung auf der nächsten Seite

 

 

Yvonne Helweg



Programm Frühlingsausflug nach Bern

 

Ins Zentrum Paul Klee und Einkaufszentrum Westside

 

Samstag, 25. April 2009 

 

Treffpunkt:  08.00 am Carparkplatz, Sihlquai (hinter dem Hauptbahnhof)

 

Wir fahren direkt nach Bern ins Zentrum Paul Klee, wo wir die Architektur anschauen. Auch für einen Rundgang um die Bilder anzusehen gibt es Zeit.

 

SCZ und Skandac offerieren den Eintritt ins Museum und eine Erfrischung im Museums-Café.

 

Von dort geht es weiter ins  Westside, wo wir uns zusammen einen Überblick verschaffen wie das Zentrum aussieht.

 

Zum gemeinsamen Mittagessen ist im Restaurant ChaCha reserviert. (Thailändisch mit Angeboten für jeden Geschmack!)

 

Anschliessend Zeit zur freien Verfügung zum Shoppen, Baden oder was das Herz begehrt.

 

Ca 16.30 Treffpunkt zur Heimfahrt

 

Kosten: Der Preis für die Carfahrt kann erst bei der Teilnehmerzahl ausgerechnet werden. Er wird unter dem Halbtax-SBB-Ticket (CHF 46.-) liegen, oder vergleichbar. Bezahlung im Car.

Das Mittagessen zahlt jeder für sich – für das Shoppen tragen die Organisatoren keine Verantwortung.....

 

Gäste sind sehr willkommen !(Unkostenbeitrag Fr.15.-)

 

Anmeldung  schnellst möglich, spätestens  Mittwoch, 15.April bei

 

Yvonne Helweg

 

yhelweg@sunrise.ch    oder     Tel 044 362 37 18   (Bitte Clubzugehörigkeit angeben)

 

Auf unseren Ausflug begleitet uns der junge Architekt Michael Bosshard, der uns über die Architekten und ihre Bauten „professionell“ informieren wird!

 

Wir freuen uns auf einen erlebnisreichen und vergnüglichen Ausflug!    

 

Yvonne